"Hotel zu den zwei Welten" von
Eric-Emmanuel Schmitt
Eine Hotelhalle. Kein
Eingang. Kein Ausgang. Nur ein Fahrstuhl. Aus dem Fahrstuhl kommt ein Mann an
die Rezeption. Er ist verwirrt, kann sich an nichts erinnern, weiß nicht, wie
er hierher gekommen ist. Die anderen Gäste kommen ihm seltsam vor. Sie sind
alle sehr gesprächig und überhaupt nicht verwundert, erzählen Julien von ihren
"letzten Erinnerungen", und irgendwann begreift er:
Das ist gar kein Hotel... Und doch "Das Hotel zu den zwei Welten"
Aber um was für einen merkwürdigen Ort es sich letztendlich handelt, das
werden wir an dieser Stelle noch nicht verraten, um nicht die schönen
Wendungen und Überraschungen. . . vorweg zu nehmen.
. . Die Zuschauer können
sich auf interessante Bekanntschaften freuen. . .
Es
erwartet Sie ein Theaterabend, der Herz und Sinne anspricht.
Theater, welches in den
Bauch geht, das Herz berührt, um im Kopf die Fragen freizusetzen, die der
Autor gerne beantwortet wissen möchte.
Aufführungsort:
Foyer Stadttheater Kempten
Alle
11 Aufführungen im Foyer des Stadttheaters
waren
ausverkauft!

Regie und Bühnenbild: Johanna
Tögel, Theaterpädagogin
Technischer Berater:
Josef Faller
Maske: Christine
Fleischhauer
Spieler: Beate Schmid Sonthofen, Christoph Müller Kempten, Eva Marischka Kempten,
Gabriel Sodeur Sonthofen, Rainer Lenzenhuber Kempten, Susanne Betz Kempten,
Ulrich Welz Kempten, Ulrike Rogg Sonthofen, Wolfgang Hebenstreit Kempten
Zum Autor:
Eric-Emmanuel Schmitt
ist heute im In- und Ausland einer der meistgespielten Bühnenautoren
Frankreichs, seine Stücke sind in mehr als 20 Sprachen übersetzt.
Spätestens seit der
Verleihung des Publikumspreises
des Deutschen Bücherpreises 2004
im März diesen Jahres für seine Erzählung
„Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ ist er auch in
Deutschland kein Unbekannter mehr, zumal diese Geschichte nun auch – mit Omar
Sharif großartig verfilmt – in den deutschen Kinos läuft.
Eric-Emmanuel Schmitt,
1960 in Lyon geboren, studierte Musik und Philosophie.
Seit Beginn der 1990er
Jahre arbeitet er als Romancier, Dramatiker und Autor für Theater, Film und
Fernsehen.
Für sein
Bühnenwerk wurde er 2001 mit dem „Prix du Théâtre de l’Académie Française“
ausgezeichnet.
Sein erstes Erfolgsstück"Der
Besucher" (1993) ermöglichte ihm, das Schreiben zum Hauptberuf zu
machen. Es folgten u. a. "Der Freigeist" ,
"Enigma" (1996 uraufgeführt mit Alain Delon, 2003/2004 in
Deutschland mit Claus Maria Brandauer und
Mario Adorf) .
"Frédérick"
(1998 für Jean-Paul Belmondo geschrieben).
Nominierung zum Prix Molière 1999:
"Enigma" und "Der Freigeist"
Nominierung zum Prix Molière 2000: "Hotel zu den zwei Welten"
- 7 mal u.a. für „Bester Theaterschriftsteller“
und „Bestes Theaterstück“
E.-E. Schmitt ist ein
Meister der Kunst, komplizierte Gefüge einfach und doch wirkungsvoll
darzustellen. Er hat eine hohe Begabung für
geschickte, elegante Arrangements, simple aber berührende Symbolik und
atemberaubende dramatische Wendungen.
"Mit
"Hotel
zu den zwei Welten"
hat Schmitt den berühmten Vogel abgeschossen . . . Das Stück besticht durch
Wortwitz und brillante Dialoge. Ungeheuer locker wird die Geschichte erzählt,
die sich doch auch mit schwierigen Themen beschäftigt, wie der Sinnfrage des
Lebens oder der Frage nach Werten im Allgemeinen aufwirft.